Die Europäische Kommission hat einen Aufruf zur Beweisaufnahme gestartet die Entwicklung eines zu unterstützen EU-Aktionsplan zur Digitalisierung des Wassersektorseinschließlich einer vorgeschlagenen Initiative zu intelligenten Zählern für alle. Die Konsultation wurde am 27. Mai eröffnet.

Angekündigt im Rahmen der Wasserresilienzstrategie 2025 und die Arbeitsprogramm der Kommission für 2026Der Aktionsplan soll die Modernisierung des Wassermanagements durch datengesteuerte Technologien unterstützen.

Nach Angaben der Kommission zielt die Initiative darauf ab, die Wassereffizienz zu verbessern, den Schutz des Wasserkreislaufs zu stärken und dazu beizutragen, den Zugang zu sauberem und erschwinglichem Wasser aufrechtzuerhalten. Ziel ist es außerdem, die Modernisierung der Wasserinfrastruktur zu unterstützen und zur Wettbewerbsfähigkeit der EU beizutragen.

Der Plan umfasst Maßnahmen zur Förderung einer breiteren Nutzung von Internet-of-Things-Technologien wie intelligenten Sensoren und Wasserzählern. Die Kommission sagte, dass intelligente Zähler den Wasserverbrauch um bis zu 25 % senken können, während digitale Systeme zusätzliche Einsparungen von 5 bis 8 % ermöglichen könnten. Leckerkennungstechnologien könnten den Verbrauch weiter um 7 bis 14 % senken.

Ziel der Initiative ist es, die Wassereffizienz zu verbessern, den Schutz des Wasserkreislaufs zu stärken und dazu beizutragen, den Zugang zu sauberem und erschwinglichem Wasser aufrechtzuerhalten

Der Aufruf zur Evidenz fordert Interessenvertreter dazu auf, Beispiele, Beweise und Feedback darüber auszutauschen, wie Technologien, einschließlich künstlicher Intelligenz, die Effizienz und die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur im Wassersektor verbessern könnten. Außerdem werden Beiträge zu Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung eingeholt, einschließlich regulatorischer Hindernisse, die die Ausweitung von Lösungen in den EU-Mitgliedstaaten einschränken könnten.

Die Online-Beratung wird bleiben bis zum 24. Juni geöffnet. Die Kommission fördert die Teilnahme von Behörden, Flussgebietsmanagern, der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft, Energie- und Rechenzentrumsbetreibern, Anbietern digitaler Technologie, Forschern und akademischen Einrichtungen.

Der Aktionsplan zur Digitalisierung des Wassersektors wird als eine der Flaggschiffinitiativen im Rahmen der europäischen Wasserresilienzstrategie aufgeführt und ist im Arbeitsprogramm der Kommission für 2026 enthalten. Die Initiative steht auch im Zusammenhang mit umfassenderen EU-Zielen für digitale und grüne Übergangspolitiken sowie mit Bemühungen zur Stärkung der Ressourcenverfügbarkeit in allen Sektoren.