Die Verschärfung dieser Gefahren ist ein zentrales Anliegen. Wenn sich Gefahren überschneiden, vervielfachen sich ihre Auswirkungen. Eine Dürre kann zu trockener Vegetation führen, die Waldbrände auslöst, die die Luftqualität verschlechtern und das Land anfällig für Sturzfluten machen; Überschwemmungen zerstören dann Schulen, verunreinigen das Wasser und vertreiben Gemeinden. Der Bericht identifiziert 296 Millionen Kinder sind derzeit der Kombination aus Dürre, extremer Hitze und Hitzewellen gleichzeitig ausgesetzt.

Wasser im Zentrum der Verwundbarkeit

Besonders deutlich sind die Ergebnisse des Berichts zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene. Im Jahr 2024 verfügten 634 Millionen Kinder immer noch über keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser, eine Milliarde Kinder über keinen sicheren Zugang zu sanitären Einrichtungen und 489 Millionen über keine grundlegende Hygieneversorgung. Bis 2040 werden schätzungsweise 600 Millionen Kinder in Gebieten mit extrem hohem Wassermangel leben. Dürren trocknen traditionelle Wasserquellen aus und zwingen Kinder, vor allem Mädchen, weite Strecken zu Fuß zurückzulegen und die Schule zu verpassen. Überschwemmungen verunreinigen die Vorräte und lösen durch Wasser übertragene Krankheiten aus. Der Bericht betont, dass die WASH-Infrastruktur so gestaltet sein muss, dass sie auch unter sich verschärfenden Klimabedingungen funktionsfähig bleibt, und verweist auf die Installation von 26 Abwasseraufbereitungssystemen durch UNICEF im gesamten Irak zwischen 2021 und 2025, die 144.000 Menschen, darunter 66.300 Kindern, sicheren Zugang zu Wasser verschaffte.