Entsprechend Mark GurmanApple plant, im kommenden Juni auf der WWDC seine ersten Datenbrillen vorzustellen, mit der Erwartung, dass sie bis Ende 2027 auf den Markt kommen. Ein Teil der Verzögerung könnte auf die Bemühungen des Unternehmens zurückzuführen sein, seine Datenschutzfunktionen und Nachrichtenübermittlung in Ordnung zu bringen. Intelligente Brillen im Allgemeinen und Metas im Besonderen haben Kontroversen über ihre Fähigkeit ausgelöst, heimlich Fotos und Videos aufzunehmen. Wie Gurman betont:
Das Unternehmen hat mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, den Datenschutz zu einer seiner prägenden Produktbotschaften zu machen. Allein die Einstufung in die gleiche Kategorie wie Meta riskiert, diesen Ruf zu untergraben, unabhängig davon, wie unterschiedlich Apples Ansatz ist.
Apple wird sich wahrscheinlich auf die Verarbeitung auf dem Gerät verlassen und auf umstrittenere Funktionen wie Gesichtserkennung oder eine ständige Aufzeichnung ähnlich dem „Super Sensing“ von Meta verzichten. Gurman glaubt außerdem, dass Apple es vermeiden wird, Kundenaufzeichnungen zum Trainieren von KI-Modellen zu verwenden.
Berichten zufolge sind auch weitere Hardware- und Software-Datenschutzfunktionen in Arbeit. Es ist auch möglich, dass Apple irgendwann eine Version seiner Smart-Brille ohne Kamera oder mit einer Kamera auf den Markt bringt, die ausschließlich der Wahrnehmung dient und überhaupt keine Videos oder Fotos aufnehmen kann, ähnlich wie es Gerüchte über die KI-fähigen AirPods von Apple geben.