Das syrische Energieministerium unterzeichnete ein Memorandum of Understanding mit dem Aga Khan Development Network (AKDN) am Donnerstag Stärkung der Zusammenarbeit bei Wasser- und Sanitärprojekten. Die Vereinbarung konzentriert sich auf die Verbesserung der Wasserversorgung und die Unterstützung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements in mehreren Regionen, mit besonderem Augenmerk auf Salamiyah und die umliegenden ländlichen Gebiete im Gouvernement Hama.

Die Vereinbarung beinhaltet Pläne dazu Verbesserung der Wasserinfrastruktur. Dazu gehören die Sanierung von Übertragungsleitungen, der Bau neuer Pumpstationen und die Installation von Lagertanks. Das Projekt umfasst auch erneuerbare Energien zur Unterstützung von Wasseraufbereitungs- und -verteilungssystemen.

Ziel der Stiftung ist es, sowohl staatliche Institutionen als auch lokale Gemeinschaften zu unterstützen, indem sie den Zugang zu wesentlichen Dienstleistungen durch eine nachhaltige Infrastruktur verbessert. Der Ansatz soll auf unmittelbare Bedürfnisse eingehen und gleichzeitig zur längerfristigen Entwicklung beitragen.

Ghatfan Ajoub, AKDN-Vertreter in Syrien, erklärte, dass das Projekt Teil eines umfassenderen Programms sei. Er wies darauf hin, dass das Netzwerk die Umsetzung von Projekten plane im Wert von mehr als 100 Millionen Euro in den Jahren 2026 und 2027mit Schwerpunkt auf der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser in mehreren Regionen.

Seit Anfang 2025 arbeitet die Aga Khan Foundation Syria mit Regierungsbehörden an wasserbezogenen Projekten zusammen. Diese Bemühungen haben den Zugang zu sauberem Wasser für eine große Zahl von Menschen verbessert, die Abhängigkeit von unsicheren Quellen verringert und die Kosten für Haushalte gesenkt.