IDB Invest hat angekündigt Finanzierung von bis zu 1,0 Milliarden brasilianische Reais (ca. 190 Millionen US-Dollar) zu unterstützen Ausbau und Modernisierung der Wasser- und Sanitärversorgung in SergipeNordostbrasilien.

Die Investition kommt Iguá Sergipe SA zugute, dem Konzessionär, der im Rahmen einer 35-jährigen landesweiten Konzession für Wasser- und Abwasserdienstleistungen verantwortlich ist. Das Projekt wird voraussichtlich rund 2,3 Millionen Menschen in 74 Gemeinden zugute kommen.

Die Finanzierung wird sein strukturiert durch den Erwerb langfristiger Infrastrukturanleihen, die von Iguá Sergipe in lokaler Währung ausgegeben werden. Das Modell ist darauf ausgelegt, den langfristigen Investitionsbedarf der Konzession zu erfüllen, der erhebliche Vorabausgaben für den Ausbau, den Betrieb und die Modernisierung von Wasserverteilungsnetzen, Abwassersammelsystemen und Abwasserbehandlungsinfrastruktur erfordert.

Das Entwicklungsfinanzierungsinstitut sagte, die Transaktion werde auch zur Stärkung der inländischen Kapitalmärkte Brasiliens für Infrastrukturinvestitionen beitragen, indem der Einsatz lokaler Finanzierungsinstrumente unterstützt werde.

„Durch die Mobilisierung langfristiger Finanzierungen in lokaler Währung tragen wir dazu bei, zuverlässige Wasser- und Sanitärdienste auszubauen und den Gemeinden in Sergipe dauerhafte Vorteile zu bieten“, Elizabeth Robberechts, Geschäftsführerin für Infrastruktur und Energie, IDB Invest.

Zusätzlich zum Finanzierungspaket wird IDB Invest Beratungsunterstützung bieten, die darauf abzielt, die Fähigkeiten von Iguá Sergipe in den Bereichen betriebliche Nachhaltigkeit, Risikomanagement und gesellschaftliches Engagement zu stärken, mit dem Ziel, die langfristige Serviceleistung im gesamten Konzessionsgebiet zu unterstützen.

Iguá Saneamento ist einer der größten privaten Wasser- und Sanitärbetreiber Brasiliens und versorgt über Konzessionsvereinbarungen und öffentlich-private Partnerschaften rund 6 Millionen Menschen in 121 Gemeinden in sechs brasilianischen Bundesstaaten.

Die Sergipe-Investition spiegelt die anhaltenden Bemühungen wider, den Zugang zu wichtigen Wasser- und Sanitärdienstleistungen in Brasilien zu erweitern und gleichzeitig privates Kapital zu mobilisieren, um den Infrastrukturbedarf in diesem Sektor zu decken.