Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) hat angekündigt rund Zuschüsse in Höhe von 80 Millionen US-Dollar sollen Gemeinden im ganzen Land bei der Bewältigung der veralteten Abwasser- und Regenwasserinfrastruktur unterstützen. Das Geld wird über verteilt das Sewer Overflow and Stormwater Reuse Municipal Grant-Programmbasierend auf Zuweisungen aus den beiden Geschäftsjahren 2025 und 2026.

Die Mittel werden über die einzelnen Bundesstaaten geleitet, bevor sie die Kommunen erreichen. Die Zuteilungen werden anhand einer gewichteten Formel berechnet, bei der Daten aus der Clean Watersheds Needs Survey die Hälfte des Anteils jedes Staates ausmachen, während die Gesamtbevölkerung, die städtische Bevölkerung und der durchschnittliche jährliche Niederschlag den Rest ausmachen.

Jess Kramer, stellvertretende EPA-Verwalterin für Wasser, unterstrich die Dringlichkeit der Investition: „Regenwasser- und Abwassersysteme sind für die Bewältigung der Verschmutzung von entscheidender Bedeutung, um die Wasserstraßen unseres Landes sauber zu halten und gesunde Menschen, Wirtschaftswachstum und blühende Ökosysteme zu unterstützen. Diese 80-Millionen-Dollar-Investition wird Staaten helfen.“ Modernisierung der Regenwassermanagementsysteme, um der drohenden Alterung und unzureichenden Infrastruktur entgegenzuwirken

Abfließendes Regenwasser ist eine der Hauptquellen der Wasserverschmutzung. Es nimmt Müll, Chemikalien, Öle und Sedimente auf, während es sich über städtische und vorstädtische Oberflächen bewegt, bevor es in örtliche Wasserstraßen eingeleitet wird. In Städten mit Mischkanalisationssystemen können starke Regenfälle Regenwasser und Rohabwasser über die Kapazität des Systems hinausdrücken und zu Überläufen direkt in Gewässer führen.

Das Programm legt besonderen Wert auf Gerechtigkeit. Mindestens 25 % jedes staatlichen Zuschusses müssen in förderfähige Projekte fließen, die finanziell in Not geratene Gemeinden oder solche mit einer Bevölkerung von 10.000 oder weniger unterstützen. Staaten sind für bestimmte Finanzierungsanteile auch von nichtstaatlichen Kostenbeteiligungspflichten befreit, wodurch die finanzielle Hürde für die Kommunen, die am meisten Unterstützung benötigen, erheblich gesenkt wird.

Die Kosten für die Wasserinfrastruktur bleiben eine anhaltende Herausforderung für Versorgungsunternehmen, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo die Belastung durch Bau, Betrieb und Wartung sowohl die Tarifzahler als auch die lokalen Budgets stark belasten kann.