Aufsichtsbehörden von Connecticut haben endgültige Genehmigung erteilt für den geplanten Verkauf der Aquarion Water Companywodurch Eversource Energy mit der Veräußerung seines Wassergeschäfts fortfahren kann. Die Public Utilities Regulatory Authority (PURA) des Bundesstaates stimmte mit 3 zu 0 Stimmen bei zwei Enthaltungen für die Genehmigung der Transaktion, bei der Aquarion von der South Central Connecticut Regional Water Authority (RWA) übernommen wird. Die Entscheidung folgt einem früheren Entscheidungsentwurf, der die Genehmigung signalisierte, und stellt einen wichtigen Schritt in einem Prozess dar, der erstmals skizziert wurde, als Eversource ankündigte, dass es den Verkauf des Versorgungsunternehmens als Teil einer umfassenderen strategischen Neuausrichtung erwäge.
Der Der 2,4-Milliarden-Dollar-Deal wird Aquarion in eine quasi-öffentliche Einrichtung verwandeln, die nach einem lokal verwalteten, gemeinnützigen Modell arbeitet. Die neue Struktur, die durch ein im Jahr 2024 verabschiedetes Gesetz ermöglicht wird, wird die Aufsicht in die Hände eines von 59 Gemeinden innerhalb des Versorgungsgebiets ernannten Gremiums legen, während Aquarion weiterhin als separate Behörde agieren wird. In einer gemeinsamen Erklärung sagten Eversource und die RWA, dass der Übergang dazu dienen soll, zuverlässigen Service, Verantwortlichkeit und langfristige Investitionen für etwa 226.000 Kunden zu unterstützen.
Die Genehmigung folgt einer umfassenderen strategischen Neuausrichtung von Eversource, das sich auf seine Kerngeschäfte in den Bereichen Strom und Erdgas konzentriert und nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte veräußert. Das Unternehmen erwarb Aquarion im Jahr 2017 und hatte zuvor angedeutet, dass ein möglicher Verkauf seines Wassergeschäfts dazu beitragen könnte, den Eigenkapitalbedarf zu verringern und die regulatorische Diversifizierung zu verbessern.
Die Genehmigung stieß auch bei Beamten und Interessenvertretern auf Kritik. Es wurden Bedenken hinsichtlich der prognostizierten Zinserhöhungen geäußert, die vom nächsten Jahr bis 2040 jährlich zwischen 6,5 % und 8,35 % liegen werden, sowie hinsichtlich der mit der Transaktion verbundenen finanziellen Belastung. Gegner, darunter Staatsbeamte und Verbraucherschützer, argumentieren, dass den Kunden höhere Kosten und langfristige Schuldenverpflichtungen entstehen könnten, während Befürworter auf potenzielle Vorteile verweisen, die mit dem öffentlichen Eigentum verbunden sind, darunter Steuervorteile und niedrigere Kapitalkosten. Obwohl die Entscheidung endgültig ist, sind rechtliche Anfechtungen seitens der Kommunen, die den Verkauf ablehnen, weiterhin möglich, und weitere in Betracht gezogene Gesetze könnten die behördliche Aufsicht nach Abschluss der Transaktion erweitern.