Das ägyptische Ministerium für Wasserressourcen und Bewässerung und Coca-Cola sind ein mögliches Projekt besprechen Zu Aufbereitung und Entsalzung landwirtschaftlicher Abwässer mithilfe erneuerbarer Energien als Teil der Bemühungen, die nichtkonventionellen Wasserressourcen des Landes zu erweitern.
Laut einer Erklärung des Ministeriums wurde der Vorschlag während eines Treffens zwischen dem Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Hani Sewilam, und Vertretern von Coca-Cola besprochen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand eine mögliche Zusammenarbeit im Rahmen des globalen Replenish 2.0-Programms von Coca-Cola, das Initiativen zur Wassernachhaltigkeit unterstützt.
Nach Angaben des Ministeriums würde das Projekt Folgendes umfassen: Behandlung von mäßig salzhaltigem landwirtschaftlichem Abwasser und Umwandlung in eine Bewässerungswasserquelle, ohne dass zusätzliche Wasserentnahmen aus dem Nil erforderlich sind.
Die Diskussionen fanden im Rahmen der ägyptischen Wasserressourcenstrategie 2050 statt, die die Wiederverwendung von Wasser als Schlüsselmaßnahme zur Bewältigung von Herausforderungen im Zusammenhang mit Wasserknappheit, Bevölkerungswachstum und Klimawandel identifiziert.
Sewilam sagte, das vorgeschlagene Projekt sei Teil eines umfassenderen nationalen Programms, das darauf abzielt, die Wasserwiederverwendung auszuweiten, die Wasserqualität zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit des Agrarsektors gegenüber klimabedingten Belastungen zu stärken.
Der Minister sagte, der Vorschlag basiere auf jahrelangen technischen und institutionellen Studien, die in Zusammenarbeit mit Organisationen wie dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, dem International Development Research Centre und dem Center for Applied Research on the Environment and Sustainability an der American University in Kairo durchgeführt wurden. Laut Sewilam kamen die Studien zu dem Schluss, dass das Projekt technisch, ökologisch und wirtschaftlich machbar ist.
Er fügte hinzu, dass Ägypten die Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Privatsektor und Entwicklungsorganisationen zur Umsetzung von Wassermanagementprojekten stärken wolle Unterstützung nachhaltiger Entwicklungsziele. Sewilam sagte außerdem, dass das Ministerium die Einführung moderner Technologien und unkonventioneller Wasserlösungen unterstütze, die den wirtschaftlichen und technischen Machbarkeitsanforderungen genügen.
Das Ministerium sagte, die Initiative könne ein Modell für die öffentlich-private Zusammenarbeit im Wassermanagement darstellen und zur Ernährungssicherheit, Beschäftigungsmöglichkeiten und Unterstützung für Gemeinden beitragen, die zunehmendem Wasserstress ausgesetzt seien.
Vertreter von Coca-Cola erklärten, sie seien daran interessiert, Projekte mit ökologischem und sozialem Nutzen zu unterstützen, und stellten fest, dass die Diskussionen über mögliche Finanzierungs- und Umsetzungsvereinbarungen für das Projekt fortgesetzt würden.