Der Die Europäische Kommission hat einberufen Hochrangiger Runder Tisch zum Thema Wasser und Kreislaufwirtschaft am 18. Juni, Zusammenbringen von Interessenvertretern aus Industrie, Versorgungsunternehmen, Forschung, Zivilgesellschaft und EU-Institutionen die Vision eines wasserintelligenten und ressourcenschonenden Europas voranzutreiben.

Die Veranstaltung unter dem Vorsitz von Kommissarin Jessika Roswall fand zu einem entscheidenden Zeitpunkt für zwei konvergierende politische Prozesse statt: die EU-Wasserresilienzstrategie und die kommendes Kreislaufwirtschaftsgesetzdessen Legislativvorschlag für das dritte Quartal 2026 erwartet wird. Das Gesetz zielt darauf ab, einen Binnenmarkt für Sekundärrohstoffe zu schaffen und die zirkuläre Materialnutzungsrate der EU von heute rund 12 % auf 24 % bis 2030 zu verdoppeln. Wasser ist zwar kein spezieller Schwerpunkt der Gesetzgebung, wurde aber vom Runden Tisch als wesentlicher roter Faden durch beide Tagesordnungen positioniert.

Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft kann ohne Wasser nicht gelingen, und die Widerstandsfähigkeit des Wassers kann nicht ohne Kreislaufwirtschaft gewährleistet werden

Zu den Teilnehmern zählten unter anderem wasserpolitische Plattformen, öffentliche Betreiber, akademische Einrichtungen, Industrie- und Energiesektoren, Umwelt-NGOs, Vertreter der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Innovatoren in der Wasserwiederverwendung. Die Diskussionen konzentrierten sich auf Die vielfältigen Rollen von Wasser in einer Kreislaufwirtschaft: als knappe und strategisch wichtige Ressource, als Träger verwertbarer Materialien einschließlich Nährstoffen und Energieund als Schlüssel Ermöglichung von Input für Industrie- und Energiesysteme. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Identifizierung der Hindernisse, die die Verbreitung zirkulärer Wasserlösungen noch immer verhindern.

Kommissar Roswall gab den Ton an: „Der Aufbau einer wasserintelligenten Wirtschaft ist für die Widerstandsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und strategische Sicherheit Europas von entscheidender Bedeutung. Wasser ist nicht nur eine lebenswichtige Ressource an sich, sondern auch von zentraler Bedeutung für unsere Industriesysteme, die Energiewende und unsere Kreislaufwirtschaftsambitionen. Indem wir Führungskräfte aus verschiedenen Sektoren zusammenbringen, können wir praktische Lösungen finden, die Europa dabei helfen, Wasser effizienter zu nutzen, wertvolle Ressourcen zurückzugewinnen und die langfristige Wassersicherheit zu stärken.“

Es wird erwartet, dass die Ergebnisse sowohl in die europäische Wasserresilienzstrategie als auch in die Gestaltung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes einfließen und einen wachsenden institutionellen Konsens stärken: Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft kann nicht ohne Wasser erreicht werden, und die Wasserresilienz kann nicht ohne Kreislaufwirtschaft gewährleistet werden.