Am 10. Juni legte das deutsche Containerschiff Posen nach einer zweiwöchigen Reise von Shanghai aus in Los Angeles an. Als Ventilbeobachter Brad Lynch bemerktes waren mit ziemlicher Sicherheit die ersten Massenproduktionslieferungen des Steam Frame, Valves neuem Gaming-Headset.
Importaufzeichnungen zeigen, dass Valves Vertriebspartner Ceva im Namen von Valve fast 32 Tonnen „Virtual-Reality-Geräte“ abgeladen hat – oder etwa 13 Tonnen des tatsächlichen Produkts, wenn man das etwa 3.700 Kilogramm schwere Gewicht von fünf 40-Fuß-Schiffscontainern abzieht.
Apropos Steam Machine: Der Lagerbestand von Valve dürfte mittlerweile auf 141 Tonnen angewachsen sein, denn das ist ungefähr die Menge an „Spielekonsolen“-Produkten, die seit dem 23. April in 12.600-kg-Containern eingetroffen sind.
Und es sieht so aus, als hätte Valve im Mai wahrscheinlich drei Lieferungen Steam Deck-Handhelds erhalten, zwei am 18. Mai und eine am 30. Mai, gemessen daran, dass diese Container das höhere Bruttogewicht von 14.500 kg hatten. So schwer waren im Allgemeinen die „Game Console“-Container von Valve vor der Ankündigung der Steam Machine.
13 Tonnen sind natürlich nicht wirklich viel für VR-Headsets, aber vielleicht passen mehr davon in einen Container als die Steam Machine-Konsole. Sie wiegen jeweils 654 g (ungefähr 1,44 lb) mit einem Paar Zauberstab-Controllern; Oberflächliche Berechnungen deuten darauf hin, dass wir derzeit wahrscheinlich von weniger als 20.000 Einheiten sprechen.
Möglicherweise gibt es in den USA auch noch nicht so viele Dampfmaschinen: 141 Tonnen könnten bei ihrem höheren Gewicht von 2,6 kg pro Konsole leicht weniger als 50.000 Einheiten sein, ohne Controller oder Kabel.
Valve bestätigte vor Tagen, dass sowohl die Steam Machine als auch der Steam Frame diesen Sommer auf den Markt kommen werden, und hat signalisiert, dass es aufgrund von RAMageddon die Preise überdenken müsse. Auch wenn sie teuer sind, können sie schnell ausverkauft sein.