Das vollständig selbstfahrende System von Tesla wird derzeit von der National Highway Traffic Safety Administration hinsichtlich seiner Sicherheit bei schlechten Sichtverhältnissen auf der Straße einer erweiterten Untersuchung unterzogen, wie zuvor berichtet wurde Reuters. Tesla-Fahrzeuge mit Full Self-Driving (FSD) verfügen über ein „Degradation Detection“-System, das den Fahrer warnen soll, die Kontrolle zu übernehmen, wenn die Kameras des Fahrzeugs die Straße nicht klar genug sehen können, um FSD sicher zu nutzen, beispielsweise bei schlechtem Wetter.
Das Office of Defects Investigation (ODI) der NHTSA führt derzeit eine technische Analyse durch, die die zweite und letzte Phase einer Untersuchung vor einem möglichen Rückruf darstellt, um zu untersuchen, ob das Degradationserkennungssystem nach zahlreichen Sicherheitsvorfällen wie angekündigt funktioniert.
Laut a NHTSA-Einreichung vom 18. MärzDas Degradations-Erkennungssystem „kann den Fahrer bei verschlechterten Sichtverhältnissen wie Blendung und durch die Luft fliegenden Hindernissen nicht angemessen erkennen und/oder warnen. Bei den von ODI untersuchten Unfällen hat das System bis unmittelbar vor dem Unfall keine üblichen Straßenbedingungen erkannt, die die Sicht der Kamera beeinträchtigten, und/oder keine Warnungen ausgegeben, wenn sich die Kameraleistung verschlechtert hatte.“
Tesla begann im Jahr 2024 nach einem tödlichen Vorfall im Jahr 2023 mit der Entwicklung eines Updates für das Degradationserkennungssystem. In der NHTSA-Einreichung vom Mittwoch heißt es jedoch, dass das ODI nicht weiß, welche Fahrzeuge das Update erhalten haben. Allerdings konnten durch das Update möglicherweise einige der Sicherheitsvorfälle verhindert werden, die das ODI untersucht.