Die Empfehlung der letzten Woche, die von Sotomayor Wabi Sabihat eine ganz besondere Atmosphäre, die man nicht auf vielen Platten findet. Eines der wenigen Dinge, die mir in den Sinn kamen, war das Jahr 2022 Aktueller Tänzer von Charlotte Adigery und Bolis Pupul, die ich diese Woche oft wieder aufgegriffen habe.
Die beiden Platten scheinen sich oberflächlich betrachtet nicht besonders ähnlich. Aber sie sind beide an den Rändern rau, Smash-Ups aus elektronischen und organischen Elementen, verpackt für den Tanzflächen-Vergnügen. Die Art und Weise, wie die Klänge und Rhythmen zusammenpassen, fühlt sich sehr ähnlich an.
Natürlich gibt es Unterschiede. Bedeutende. Adigery und Pupul greifen stärker auf Rock und frühe elektronische Musik zurück und erinnern manchmal an Acts wie die Talking Heads. Die Basslinien in Titeln wie „Ceci N’est Pas un Cliché“ durchbrechen alle Vorbehalte, die Sie vielleicht davor haben, Ihre Hände in die Luft zu werfen und damit zu winken, als wäre es Ihnen egal.
Es ist jedoch nicht alles leerer Spaß. Aktuelle Tänzer Der politische Kommentar ist fast so scharf wie seine Basslinien. Auf „Blenda“ skandiert Adigery: „Geh zurück in dein Land, wo du hingehörst. Siri, kannst du mir sagen, wo ich hingehöre?“ über perkussiven Synth-Bass und 80er-Drum-Machine-Hits.
Auf „Esperanto“ gibt sie Leuten, die problematische Dinge sagen, mit einem Augenzwinkern den Rat: „Sag nicht ‚Aber das darf ich sagen, weil ich in einem schwarzen Viertel aufgewachsen bin‘, sondern ‚Mein Nachbar‘“, und bringt damit das zum Ausdruck nnn viel länger klingen, als angenehm ist. Und „Sag nicht ‚Weiße können nicht tanzen‘, sondern ‚Tom marschiert im Takt einer anderen Trommel‘“, wobei jede Silbe wunderbar aus dem Gleichgewicht gebracht wird, was sich wie das musikalische Äquivalent einer Cringe-Comedy anfühlt.
Allerdings geht es nicht nur um konfrontative Auseinandersetzungen gegen Rassisten, Fremdenfeinde und Frauenfeinde. Da ist das späte Album-Highlight „HAHA“, bei dem Adigery fast vier Minuten lang lacht und nur gelegentlich unterbricht, um zu sagen: „Ich schätze, du musstest dabei sein.“